Brauche ich ein Content Management System ?

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Du möchtest dir eine Webseite erstellen (lassen) und  fragst  dich: wie ist das denn nun mit diesem Content Management System (im folgenden kurz CMS) – was ist das eigentlich, brauche ich sowas wirklich, gibt es Alternativen und wie gehe ich später damit um ??

Ich freue mich, dass Du fragst 😉

In diesem Artikel versuche ich folgendes mal kurz und hoffentlich laienverständlich zu erklären:

1. Was ist ein CMS und wie wird es bedient ?

2. Die Alternative: was sind html-Seiten und wie werden sie bedient ?

3. Was brauche ich für mein Projekt ?

Und 4. Wie bediene ich ein CMS am Beispiel von WordPress ?

1. Was ist ein Content Management System (CMS) ?

Ein CMS, zu deutsch Inhaltsverwaltungssystem, ist eine Software zur Erstellung, Verwaltung und Organisation von Inhalten (Bilder, Texte etc.) einer Webseite. Zur Pflege der Webseite können sich der oder die Benutzer von jedem PC aus in den Administrationsbereich ihrer Webseite einloggen und diese bearbeiten. Durch die entsprechende Gestaltung des Administrationsbereichs sind auch und besonders Menschen ohne Programmier- oder sonstige Computerkenntnisse in der Lage eine Webseite zu bedienen und zu pflegen.

Bedienung:

Der Editor zum Schreiben neuer Texte und zum Hochladen von Bildern auf die Webseite z.B. ähnelt dem Editor eines Schreibprogrammes( z.B. WORD).(siehe unten unter Punkt 4)

Beispiele für CMS Software sind u.a. Joomla, Typo3, Drupal oder eben WordPress

2. Was ist die Alternative ?

Statische Seiten, die mit html geschrieben werden. HTML ist eine ….

„Die Hypertext Markup Language (engl. für Hypertext-Auszeichnungssprache), abgekürzt HTML, ist eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Strukturierung von Inhalten wie Texten, Bildern und Hyperlinks in Dokumenten. HTML-Dokumente sind die Grundlage des World Wide Web und werden von einem Webbrowser dargestellt.“ (Quelle: Wikipedia)

Zusätzlich zu HTML benötigt man CSS zum Darstellen des Layouts der Seite. (Darauf gehe ich jetzt nicht näher ein, da ich in diesem Beispiel davon ausgehe, dass die Webseite fertig erstellt ist und nur noch gepflegt werden muss.) Hier ein Ausschnitt von einem Screenshot einer meiner Seiten in der html Version.

Ausschnitt html

Bedienung:

Das Ganze wird mit einem externen Editor geöffnet, d.h. mit einem Extraprogramm ( hier in meinem Screenshot  mit dem kostenlosen Notepad++). Um die Datei allerdings im Editor bearbeiten zu können, muss man sie sich erst mit einem FTP Programm (z.b. Filezilla) vom Server auf den eigenen Computer und dann nach der Bearbeitung wieder zurück auf den Server laden. Bestenfalls umständlich…

3. Brauche ich ein CMS ?

Möchtest du deine Inhalte selber hinzufügen, sie korrigieren oder verändern (Termine, neue Workshopangebote, besondere Aktionen, neue Fotos etc.), willst du einen Blog schreiben, möchtest du Kommentare zu deinen Posts, Seiten, Fotos etc. oder auch ein Gästebuch,  bietet sich ein CMS an. Ausserdem ist es für den normalen Internetbenutzer weit einfacher zu bedienen als die html Variante, die eigentlich nur für statische Seiten wirklich zu empfehlen ist. (Eine „Visitenkarte“ im Netz wäre z.B. mit einem CMS völlig überfrachtet)

Interaktiv: mit deinen Lesern, Kunden, Bewunderern in Kontakt zu bleiben wird immer attraktiver und wichtiger !!

4.Und wie bediene ich das CMS nun (hier bei WordPress) ?

Die selbe Seite, die ich oben als Screenshot in der html Version gezeigt habe, hier jetzt einmal im WP Administrationsbereich (Dashboard):

CMS Seite im WP Editor

Dieser Editor sehr einfach zu bedienen und alle Änderungen sind sofort hier im Editor zu sehen (deshalb heißt der Editor auch WYSIWYG-Editor, ein super schöner und leicht zu merkender Name, haha….WYSIWYG steht für „what you see is what you get“ = „was du siehst ist was du bekommst“ – Aha !).

Hier kann man Bilder, Links oder ganze Texte einfügen, die Schriftgröße verändern, Listen anlegen, und und und – eigentlich alles, was der normale Webseitenbenutzer/Bloginhaber braucht. Sieht nicht so schwer aus, oder ?

Fazit

Beide Formen haben selbstverständlich ihre Berechtigung, wie immer kommt es auf die speziellen Bedürfnisse des Webseitenbenutzers an, für welche Lösung er sich entscheidet.

unter

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1Comment
  • klaus
    Posted at 13:51h, 18 Oktober Antworten

    Das war ein sehr guter Beitrag für Laien wie mich. Weiter so…

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