WordPress Komponenten einfach erklärt – Teil 2

Da der Artikel zu lang wurde, habe ich ihn geteilt: am Donnerstag gabs Teil 1 mit Funktionalität (Software) und Aussehen (Themes), heute folgt Teil 2 mit Zusatzfunktionen (PlugIns) und Schaltzentrale (Dashboard)

Und weiter geht es mit den WordPress Komponenten – heute:

die PlugIns und das Dashboard:

Wenn du dich für ein spezifisches Theme entschieden hast, hast du sicherlich schon eine Menge Funktionalitäten abgedeckt, die du benötigst (Kontaktformular, GoogleMaps Einbindung…)

Zusatzfunktionen

Suchst du nun aber noch eine besondere Funktionalität, die so noch nicht in der Basis WordPress Software vorhanden ist, brauchst du ein PlugIn.

Ein schönes Beispiel ist z.B. ein in letzter Zeit sehr beliebter seitenbreiter Slider (wechselnde Bilder), der einer Webseite schnell und einfach einen professionellen Look gibt. Diese Funktionalität ist in der WordPress Software nicht enthalten, du bekommst einen Slider entweder mit deinem Theme oder wenn dein Theme keinen eingebauen Slider hat, in Form eines Plugins. Natürlich gibt es viele, viele Wahlmöglichkeiten und ich verweise auch hier wieder auf die beliebten Posts wie „die 50 besten Slider-Plugins“ o.ä..

PlugIns gibt es für: Slider, Galerien, PopOuts, Mitteilungsleiste am oberen Bildschirmrand, zum Verschönern des Dashboards, Foren, Mitgliederbereich, Shop, SEO, Schutz vor SPAM, Backups, oder das im letzten Artikel besprochene branded login screen PlugIn 

Auch hier sind die Auswahlmöglichkeiten schier endlos. Deine erste Anlaufstelle sollte das Pluginverzeichnis von WordPress sein.

Was wichtig ist an einem Plugin:

  • es ist kompatibel mit deinem Theme
  • es ist kompatibel mit deiner WP Version
  • es ist kompatibel mit den anderen Plugins, die du benutzt
  • Kosten: inzwischen gibt es auch Plugins, die etwas kosten (Support und Dokumentation ! s.o.), viele Plugins sind aber nach wie vor kostenlos erhältlich

Bei PlugIns gilt: probieren geht über studieren, soll heißen: bevor du das PlugIn nicht in deiner WordPress Installation ausprobiert hast, solltest du nicht darauf vertrauen, dass alles wie gewünscht funktioniert. Manchmal gibt es Probleme mit anderen installierten PlugIns, so dass du vielleicht auf eine andere Möglichkeit zurückgreifen musst.

Wenn du etwas testen möchtest (neues Theme, neues Plugin) und deine Seite schon läuft, kannst du während deiner Testphase auf das kleine und unaufwändige PlugIn under construction zurückgreifen, das während der Dauer deines Test eine Seite zeigt, auf der du auf deine momentane Unerreichbarkeit hinweisen kannst.

wordpress komponenten underconstruction

Vielleicht fällt dir ja ein etwas originellerer Text ein…

Und bevor du ein neues PugIn oder Theme testest, solltest du unbedingt eine Sicherung deiner Seite durchführen, auf die du im Zweifelsfall zurückgreifen kannst !!

Deine Schaltzentrale: das Dashboard

Das Dashboard befindet sich im Backend deiner Seite, ist also das, was deine Leser nicht sehen (die sehen das Frontend). Hier kannst du alles steuern:

  • neue Themes hochladen,
  • neue Plugins installieren
  • neue Blogposts erstellen,
  • neue Seiten anlegen,
  • Bilder und Videos hochladen,
  • anfallende Aktualisierungen durchführen,
  • und, und, und !
wordpress komponenten dashboard

Das Dashboard nach der Installation

Es lohnt sich also sich mit den Gegebenheiten des Dashboards etwas näher zu beschäftigen.

Glücklicherweise ist das Bedienen des Dashboards nicht sonderlich kompliziert und kann auch von „normalen Nutzern“ gemeistert werden…(in meinem nächsten Post gibts hierzu nochmal einen kurzen Videoüberblick !)

In das Dashboard gelangst du, wenn du dich mit deinem Benutzernamen und deinem Passwort (beides hast du bei der WordPress Installation vergeben !) auf www.deineSeite.de/wp-login anmeldest.

Handelt es sich bei deiner Webseite um einen Blog, der von mehreren Leuten befüllt wird, oder um eine Firmenseite, die von mehreren Mitarbeitern auf dem Laufenden gehalten werden muss, möchtest du vielleicht nicht, dass alle Benutzer der Seite auf sämtliche Details der Seite Zugriff haben (wieso sollte jemand, der Blogposts schreibt, Zugriff auf die Themeinstallation haben ?).

Hier kannst du praktischerweise verschiedene Benutzer mit unterschiedlichen Berechtigungen anlegen. Loggt sich z.B. ein „Abonnent“ ein, so kann er noch nicht einmal Posts verfassen, da er keinen Zugriff auf die dafür zuständigen Menüpunkte hat. (Abonnenten werden z.B. angelegt, wenn du deine Seite so geschützt hast, dass sie nur angemeldete Benutzer sehen können)

wordpress komponenten dashboard_abonnent

So sieht das Dashboard für Abonnenten aus

So, das waren erstmal die wichtigsten Punkte über die man als neuer WordPress Nutzer stolpern könnte – fällt dir noch etwas Anderes ein oder möchtest du noch etwas erklärt haben ?
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