WordPress Komponenten einfach erklärt – Teil1

Da der Artikel zu lang wurde, habe ich ihn geteilt: heute kommt Teil 1 mit Funktionalität (Software) und Aussehen (Themes), am 14.10. folgt dann Teil 2 mit Zusatzfunktionen (PlugIns) und Schaltzentrale (Dashboard)

 

Was ist eigentlich ein „Theme“, brauche ich „PlugIns“ und was kostet das alles ??

Als neuer WordPress-Benutzer kann man schon mal von den ganzen „Fachbegriffen“ der WordPress Komponenten erschlagen werden, deshalb bemühe ich mich hier mal etwas Licht ins Dunkel zu bringen:

Aaalso….

WordPress ist erstmal und vor allen Dingen eine kostenlose Software, die du dir (natürlich auf Deutsch) einfach aus dem Netz herunterladen kannst. Du kannst damit einen Blog betreiben, ein Content Management System (CMS) für eine Firma, ein Geschäft oder eine Dienstleistung aufbauen, kannst einen Shop anbinden oder ein Forum betreiben. Die Möglichkeiten sind schier unendlich.

 

Aber fangen wir mit den Basics an!

Funktionalität – WordPress Software

Aussehen – Theme

Zusatzfunktionen – Plugins (wird in Teil 2 behandelt)

Schaltzentrale – Dashboard (wird in Teil 2 behandelt)

Die Funktionalität

Die Funktionalität deiner Seite wird von der WordPress Software gesteuert (und manchmal auch zusätzlich von den Plugins, aber dazu später mehr). Die jeweils neueste Software in der deutschen Version findest du hier. Wenn du WordPress erst einmal auf deinem Server installiert hast, musst du dir über Updates keine Sorgen mehr machen, du wirst in deinem Dashboard (s.u.) automatisch über Änderungen informiert.

 

Das Aussehen

Das Aussehen deiner Seite wird von dem installierten Theme (in anderen Programmen heißt es z.B „Template“ oder „Skin“) bestimmt. Es gibt ein Standardtheme (momentan: Twenty fourteen), das schon vorinstalliert ist. Auch die letzten beiden Standardthemes von WordPress sind in deiner Installation enthalten (Twenty thirteen und Twenty twelve). Soll heißen: du hast schon mal drei verschiedene Themes zum Testen. (Ohne Theme funktioniert eine WordPressSeite nicht, d.h. du musst ein Theme installiert haben !)

wordpress komponenten: themes

so siehts nach der Installation aus: 3 Standardthemes sind installiert

Und die gute Nachricht ist: eigentlich brauchst du jetzt gar nichts mehr – du könntest gleich loslegen !

Aber vielleicht willst du ja mehr und bist mit dem Standardtheme nicht zufrieden ?

Es gibt auf dem Markt unglaublich viele Themes, die den verschiedensten Bedürfnissen entsprechen:

  • Du betreibst ein Restaurant und möchtest dein Menü präsentieren und Bestellungen entgegen nehmen ?
  • Du mangagst ein Veranstaltungszentrum und möchtest auf die nächsten Events hinweisen ?
  • Du bist ein Business Coach und berätst deine Kunden online ?

Für all diese Zwecke gibt es wunderschöne Themes, die du problemlos für deine Bedürfnisse nutzen kannst.

wordpress komponenten: theme_auswahl

ein paar Theme Beispiele

Den besten Überblick verschaffst du dir auf einer der großen Suchmaschinen, indem du dein gewünschtest Thema eingibst, z.B. WP theme restaurant.

Dann findest du bestimmt mehrere Post mit Namen wie: „die 20 besten Restaurantthemes von 2014 im Überblick“ etc. , durch die du dich durchklicken kannst. Beispielsweise hier

Auf den Seiten gibt es immer die Möglichkeit das jeweilige Theme im Demomodus zu sehen, so dass man sich einen guten Eindruck über die Möglichkeiten machen kann.

wordpress komponenten: theme_moeglichkeiten

 Was wichtig ist an einem Theme:

  • es muss zu deinen Bedürfnissen passen,
  • es muss responsiv sein, d.h. es muss auch auf Mobilgeräten gut lesbar sein,
  • es hat individuelle Einstellmöglichkeiten (Farben, Schriften etc.)
  • davon abhängig: die Einarbeitungszeit in das Theme (je mehr Einstellmöglichkeiten, um so größer die Einarbeitungszeit)

Manche Themes sehen in der Demo wunderbar aus und wenn du es dann installiert hast, bist du ziemlich enttäuscht über das Resultat …es sieht nämlich ganz anders und ziemlich langweilig aus. Um zu dem gewünschten Ergebnis (wie in der Demo) zu kommen, brauchst du entweder einen Demoinhalt, der vom Themeersteller zur Verfügung gestellt wird und an dem du dich langhangeln kannst, um die Funktionen alle richtig ausnutzen zu können oder eine gute Dokumentation vom Themeersteller. Gibt es beides nicht, hilft nur Versuch und Irrtum…

  • die Kosten (viele Themes sind kostenlos, aber es gibt auch sehr viele, die etwas kosten – davon abhängig ist oft der Support und die Dokumentation)
  • Support (bei bezahlten Themes ist der Support natürlich meistens um Längen besser als bei kostenlosen)
  • Dokumentation s.o. !

 

Sonderformen: Themes für Entwickler

Das sind Themes, die nur eine Grundlage bilden, auf die der Themeentwickler aufbauen kann (damit er das Rad nicht immer wieder neu programmieren muss oder so ähnlich..). Von diesen Themes sollten Neulinge die Finger lassen !

Themes zum Basteln

(z.B. divi und x, auf die ich in einem der nächsten Posts eingehen werde)

Das sind Themes, mit denen man so ziemlich Alles möglich machen kann, ohne Programmieren lernen zu müssen. Ich bin ganz begeistert von den Möglichkeiten, aber es dauert natürlich schon etwas sich in die Funktionen einzuarbeiten.

Startest du mit einer neuen Webseite oder einem Blog, kann es hilfreich sein, wenn du dir sogenannten Demo-Content herunterlädst. Andernfalls musst du erst selbst diverse Seiten anlegen, Bilder hochladen, Blogposts schreiben.. um dein neues Theme zu testen. Demo-Content besteht aus verschiedene Seiten, Unterseiten und Unterunterseiten, Posts, Blindtext und Bildern, die du nach „Gebrauch“ einfach wieder löschen kannst.

 

Weiter gehts am Dienstag mit Teil 2: Zusatzfunktionalitäten und die Schaltzentrale deiner WordPress Installation.

Klar soweit ? Wenn du Fragen hast, stelle sie gern in den Kommentaren !
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