Deine Website sieht veraltet aus, lädt langsam oder sagt nicht klar, wem du hilfst? Dann verlierst du täglich Kundinnen, ohne es zu merken. Hier erfährst du, woran das liegt.
Eine schlechte Website kostet dich Kundinnen, und zwar täglich, ohne dass du es merkst. BesucherInnen entscheiden in wenigen Sekunden, ob sie dir vertrauen. Wirkt deine Website veraltet, unstrukturiert oder unklar, klicken potenzielle Kundinnen weg, direkt zur Konkurrenz.
Hier erfährst du, woran das liegt und was du ändern kannst.
Stell dir folgendes Szenarium vor: Eine Frau sucht bei Google nach einem Coach für berufliche Neuorientierung. Sie klickt auf dein Ergebnis, deine Website lädt und innerhalb eines Wimpernschlags hat sie ein Gefühl. Vertraue ich dieser Person? Oder klicke ich lieber weiter?
Studien zeigen: 75 Prozent der NutzerInnen schließen von der Qualität des Webdesigns häufig auf die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens.
Klingt hart, ist aber so. Wenn deine Website aussieht, als wäre sie 2015 das letzte Mal geupdatet worden, signalisierst du unbewusst: Hier ist niemand, der sich kümmert. Und das hat nichts mit deiner fachlichen Kompetenz zu tun, aber alles mit der Wahrnehmung.
Gerade als Coach oder Beraterin verkaufst du im Grunde Vertrauen. Deine Kundin bucht bei dir, weil sie glaubt, dass du ihr helfen kannst. Und dieser Vertrauensaufbau beginnt nicht im Erstgespräch, sondern er beginnt auf deiner Website.
Das ist der Fehler Nummer eins, den ich bei Coaching- und Beratungs-Websites sehe: Die Startseite ist voll mit Informationen über Methoden, Zertifikate, Ausbildungen, aber nirgendwo steht klar und deutlich, für wen du da bist und welches Problem du löst.
Deine Besucherin fragt sich: „Bin ich hier richtig?“ Wenn sie das nicht in drei Sekunden beantworten kann, ist sie weg.
Du hast keinen sichtbaren Button, der sagt: „Jetzt Erstgespräch buchen“ oder „Angebot ansehen“?
Dann passiert genau das, was du nicht willst: Deine Besucherin liest, nickt vielleicht sogar… und macht dann gar nichts. Weil du ihr nicht sagst, was der logische nächste Schritt ist. Ein fehlender Call-to-Action ist, als würdest du in einem Verkaufsgespräch alles erklären und dann einfach aufstehen und gehen.
Hast du mal getestet, wie schnell deine Website lädt? Wenn deine Seite länger als drei Sekunden braucht, verlierst du bis zu 40 Prozent deiner Besucherinnen. Die sind weg, bevor sie auch nur ein Wort gelesen haben. Riesige Bilder, veraltete Plugins, kein Cache: das sind die typischen Ursachen. Mit einem kostenlosen Tool wie Google PageSpeed Insights kannst du das in zwei Minuten prüfen.
Über 70 Prozent aller Website-Aufrufe passieren heute auf dem Smartphone. Wenn deine Website auf dem Handy aussieht wie ein geschrumpftes Desktop-Layout, wird sie zur Tortur: Winzige Schrift, Links die man nicht treffen kann, Bilder die überlappen. Deine Kundinnen schauen von unterwegs, zwischen zwei Terminen, auf dem Sofa. Wenn deine Seite dort nicht funktioniert, bist du raus.
Stockfotos von lächelnden Business-Frauen, allgemeine Phrasen wie „Ich begleite dich auf deinem Weg“, kein echtes Foto von dir, das ist für eine Coaching-Website tödlich. Deine Kundinnen wollen wissen, wer du bist. Sie wollen dein Gesicht sehen, spüren wie du schreibst, ein Gefühl für dich bekommen. Vertrauen entsteht durch Persönlichkeit, nicht durch Perfektion.
Du merkst, dass mehrere dieser Punkte auf deine Website zutreffen und möchtest etwas ändern? Dann sieh dir gern mein Angebot Website Check an.
In dem Check prüfe ich für dich deine Website (inklusive der Technik, die im Hintergrund läuft) und gebe dir einen konkreten Handlungsplan für deine nächsten Schritte.
Lass uns mal kurz rechnen. Angenommen, 100 Interessentinnen pro Monat landen auf deiner Website. Bei einer schlechten Website springen locker 80 davon sofort wieder ab. Von den 20, die bleiben, finden vielleicht 2 dein Kontaktformular. Und von denen schreibt dir eine – vielleicht.
Jetzt stell dir vor, deine Website wäre klar, einladend und auf den Punkt. Dann bleiben 50 Besucherinnen, 10 klicken auf dein Angebot, 5 schreiben dir. Das ist keine Zauberei, das ist einfache Mathematik.
Das Frustrierende daran: Du siehst diese verlorenen Kundinnen nie. Sie kommen, sie gehen… lautlos. Du merkst nur, dass die Anfragen ausbleiben. Und dann fragst du dich, ob du mehr posten musst, ob Instagram das Problem ist, ob du vielleicht nochmal einen Online-Kurs machen solltest. Dabei ist es manchmal einfach die Website.
Eine gute Website ist kein Hexenwerk. Sie muss nicht mit Animationen und Spezialeffekten beeindrucken. Sie muss genau drei Dinge tun: Klarheit schaffen (wer du bist, für wen du da bist, was du anbietest), Vertrauen aufbauen (echte Fotos, Kundenstimmen, persönliche Texte) und zur Handlung einladen (ein klarer nächster Schritt auf jeder Seite).
Klingt simpel? Ist es auch. Aber „simpel“ heißt nicht unbedingt „einfach zu machen“. Es braucht eine klare Strategie, durchdachte Texte und ein Design, das deine Zielgruppe anspricht, nicht dich selbst (ein Fehler, den übrigens sehr viele machen und ich nehme mich da nicht aus…).
Und ganz wichtig: Eine gute Website muss auch technisch sauber sein. Schnelle Ladezeiten, mobil optimiert, DSGVO-konform. Das ist das Fundament, auf dem du dann aufbaust.
Und wenn du dich mal gruseln willst: hier ein paar Beispiele von richtig schlechten Websites, hihi.
Teste drei Dinge:
Nein. Ein hübsches Design allein bringt keine Kundinnen. Deine Website braucht eine Strategie: klare Texte, die den Nutzen für deine Zielgruppe kommunizieren, sichtbare Handlungsaufforderungen und ein technisch sauberes Fundament. Schön bringt dir leider gar nichts.
Mindestens einmal im Jahr solltest du Inhalte, Bilder und Technik prüfen.
Alle drei bis vier Jahre ist ein größerer Relaunch sinnvoll, weil sich Web-Standards, Google-Anforderungen und die Erwartungen deiner Kundinnen weiterentwickeln.
Dazwischen: neue Texte veröffentlichen (z.B. regelmäßig bloggen) und kleine Updates machen.
Meistens liegt es an einer Kombination: Die Website ist nicht für Suchmaschinen optimiert (also nicht sichtbar), die Texte sprechen nicht klar genug die Zielgruppe an und es fehlt ein deutlicher nächster Schritt. Wenn Besucherinnen nicht wissen, was sie tun sollen, tun sie nichts – so einfach ist das.
Kleine Dinge kannst du selbst angehen: Texte klarer formulieren, Bilder komprimieren, einen CTA-Button einbauen.
Für einen strategischen Neuaufbau mit Technik, SEO und durchdachtem Design lohnt sich professionelle Unterstützung. Das spart dir am Ende Zeit, Nerven und vor allem entgangene Anfragen.
Wenn du beim Lesen dieses Artikels gemerkt hast, dass deine Website gerade eher Kundinnen vertreibt als einlädt, dann ändere das.
Und wenn du damit allein nicht klarkommst, dann wäre vielleicht mein Website Check etwas für dich. Danach weißt du sicher, wo du mit deiner Website stehst und was du verändern solltest. Darauf aufbauend kannst du dann weiter planen.
Webdesignerin für Coaches und selbstständige Frauen. Seit über 12 Jahren bringe ich Ordnung in WordPress-Websites, die über die Jahre aus der Form geraten sind.
Du bist dir unsicher, ob deine Website noch passt? Dann mach den kostenlosen Website-Selbsttest!
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